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Einspeiser/ Speicher
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    EEG-Umlage bei Eigenversorgung

    EEG-Umlage bei EEG- und KWK-Anlagen

    Durch die EEG-Umlage, die ein fester Bestandteil des Preises für Stromlieferungen ist, wird die Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien refinanziert und auf die Stromkunden verteilt. Von den Übertragungsnetzbetreibern wird die Höhe der EEG-Umlage jährlich ermittelt und auf deren gemeinsamen Internetplattform www.netztransparenz.de veröffentlicht.

    Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2014 (01.08.2014 in Kraft getreten) wurde festgelegt, dass die EEG-Umlage auch für selbst erzeugten und eigenverbrauchten Strom aus Stromerzeugungsanlagen zu erheben ist. Ziel dieser Änderungen ist es, die Kosten der Energiewende zu minimieren und verursachergerechter zu verteilen (§ 61 EEG). Die Regelungen werden in der aktualisierten EEG-Fassung in modifizierter Form fortgeführt.

    Was ändert sich für meine Anlage mit Inbetriebnahme vor dem 01.01.2021?

    Hierbei ist zwischen Bestandsanlagen mit Inbetriebnahme vor dem 01.08.2014 und bestehende Anlagen mit Inbetriebnahme ab 01.08.2014 und vor dem 01.01.2021 zu unterscheiden.

    Wenn Ihre Anlage bereits vor dem 01. August 2014 in Eigenerzeugung (Voraussetzung Personenidentität) betrieben wurde, besteht grundsätzlich nach § 61e und § 61f EEG 2021 ein Bestandsschutz zur Erhebung der EEG-Umlage für die Eigenversorgung. Es sei denn, es ergaben sich bei ihrer Anlage nach dem 31. Juli 2014 Änderungen (z. B. in den Mess-/Abrechnungskonzepten, Erweiterungen der Anlage, Umstellung von Volleinspeisung auf Überschusseinspeisung, Änderungen des Anlagenbetreibers).

    Wenn Sie eine Anlage mit Inbetriebnahme ab 01.08.2014 und vor dem 01.01.2021 in Eigenerzeugung betreiben, sind Sie bereits anteilig an der EEG-Umlage beteiligt.

    Wie sind die neuen EEG-Umlagekriterien ab dem 01.01.2021?

    Für EEG-Anlagen und Stromspeicher, die ausschließlich aus EEG-Anlagen geladen werden ändern sich ab 01.01.2021 die Umlageprivilegierungstatbestände. Für diese Anlagen, mit einer installierten Leistung von maximal 30 kW sind höchstens 30.000 kWh selbstverbrauchter Strom pro Kalenderjahr von der Abgabe ausgenommen (sofern eine Personenidentität vorliegt). Diese Regelungen gelten auch für Anlagen, die das Förderende erreicht haben. Diese Regelung gilt erstmalig für die Abrechnung der EEG Umlage des Jahres 2021 und ist nicht rückwirkend anzuwenden.

    Für KWKG-Anlagen, konventionellen Anlagen sowie Stromspeicher, die nicht ausschließlich aus EEG-Anlagen geladen werden, gelten die bisherigen Regelungen weiterhin. Mit einer installierten Leistung von maximal 10 kW sind höchstens 10.000 kWh selbstverbrauchtem Strom pro Kalenderjahr von der Abgabe ausgenommen (sofern eine Personenidentität vorliegt).

    Meldepflichten des Anlagenbetreibenden gegenüber der Leitungspartner GmbH

    Die Meldepflichten sind aufgeteilt in Basisangaben und Angaben zur umlagepflichtigen Strommenge.

    Bei der Anmeldung Ihrer Erzeugungsanlage zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme haben wir die erforderlichen Basisangaben zur Bewertung hinsichtlich der EEG-Umlagepflicht erfasst. Zu diesen Basisangaben gehören Informationen zur Eigen- oder Drittversorgung (Eigenversorgungskonzept), zur installierten Leistung sowie die Grundlage zur EEG-Umlagen-Privilegierung.

     

    Bitte beachten Sie, dass Sie uns Änderungen an Ihrer Anlage bzw. Ihrem Eigenversorgungskonzept unverzüglich in Ihrem eigenen Interesse und zur Erfüllung der Vorgaben zum EEG mitteilen müssen. 

    Fragebogen EEG-Umlage für EEG Neuanlagen

    Fragebogen EEG-Umlage für KWK- oder konventionelle Erzeugungsanlagen

    Fragebogen EEG-Umlage Bestandanlagen

    Darüber hinaus müssen jährlich die EEG-umlagepflichtigen Strommengen ermittelt werden. Bei fernauslesbaren Zählern (registrierende Lastgangmessung – RLM) greifen wir auf diese Daten zu – eine zusätzliche Meldung von Ihnen ist in der Regel nicht erforderlich. Bei Messungen, die jährlich vor Ort abgelesen werden, teilen Sie uns bitte bis spätestens zum 28.02. des Folgejahres die Zählerstände z. B. über die Ihnen zugeschickten Ablesekarten zum Jahresende mit.

    EEG-Umlage bei Speichern

    Speicher werden hinsichtlich der EEG-Umlage besonders betrachtet. Die EEG-Umlage für den eingespeicherten Strom reduziert sich innerhalb der Saldierungsperiode in der Höhe und dem Umfang, in der EEG-Umlage für den ausgespeicherten Strom gezahlt wird, höchstens auf null. Strom für Speicherverluste ist von der EEG-Umlage befreit. Auf der Grundlage der von Ihnen zum jeweiligen Ende der Saldierungsperiode mitgeteilten Zählerstände setzen wir diese Privilegien um.

    Verbrauch durch Dritte

    Bei der Versorgung von Dritten ist der Übertragungsnetzbetreiber für die Abwicklung der EEG-Umlage zuständig. Für das Netzgebiet der Leitungspartner GmbH ist dies die Amprion GmbH.

    Diese Meldungen an den Übertragungsnetzbetreiber müssen bis zum 31. Mai des Folgejahres an Amprion erfolgen.

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus deren Internetseiten.

     

    Hinweis

    Bitte beachten Sie, dass wir hier nur allgemein über eine ggf. bestehende Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage gegenüber dem Netzbetreiber informieren können. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Pflichten, die Sie im Hinblick auf die von Ihnen betriebene Anlage treffen sowie möglicherweise bestehende Mitteilungspflichten gegenüber der Bundesnetzagentur oder dem zuständigen Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH müssen Sie in eigener Verantwortung prüfen und erfüllen.

    Störungshotline

    Im Falle einer Störung erreichen Sie unsere Notdienste rund um die Uhr kostenlos unter dieser Nummer:
    0800 4865-111

    Netzanschlussprüfer

    Prüfen Sie hier, ob Ihre geplante Ladeinfrastruktur oder EEG-Anlage am gewünschten Netzanschlusspunkt angeschlossen werden kann

    Netzanschlussportal

    Hier können Sie Ihren Netzanschluss bestellen oder anfragen.

    Einspeiserportal

    Das neue Online-Portal zur Anmeldung von Erzeugungs­anlagen bis max. 135kW