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Einspeiser/ Speicher
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    Einspeisemanagement

    Bedingt durch den massiven Zuwachs an dezentraler Erzeugungsleistung stoßen elektrische Netze, vor allem in Netzgebieten mit hohem Aufkommen an EEG-Anlagen, mehr oder weniger schnell an ihre Kapazitätsgrenzen. In Hoch- und zum Teil auch in Mittelspannungsnetzen, kann allein schon bedingt durch Genehmigungsverfahren, ein Netzausbau nicht mehr immer zeitnah erfolgen. Bei Schwachlast und hoher Einspeiseleistung wächst hier die Gefahr der Netzüberlastung, die nur noch mit Leistungsreduzierungen bei den Erzeugungsanlagen beherrscht werden kann. In Kenntnis dieser Situation und um möglichst viel an dezentraler Erzeugungsleistung in öffentliche Netze einspeisen zu können, hat der Gesetzgeber im EnWG und im EEG Voraussetzungen geschaffen, die sowohl die betroffenen Anlagen- als auch die Netzbetreiber umzusetzen haben.

    Die Leitungspartner GmbH realisiert das Einspeisemanagement mit Hilfe der sogenannten Tonfrequenzrundsteuertechnik. Hierzu ist bei allen Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung > 100 kW und < 475 kW ein Rundsteuerempfänger zu installieren.

    Gleiches gilt für Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung bis einschließlich 100 kW.

    Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung bis einschließlich 25 kW und weniger können sich alternativ auch dazu entscheiden, am Netzverknüpfungspunkt die maximale Wirkleistungseinspeisung dauerhaft auf 70% der installierten Leistung der Anlage zu begrenzen.

    Zusätzlich muss bei Erzeugungsanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung > 100 kW die Ist-Einspeiseleistung bereitgestellt werden. Die Umsetzung dieser Vorgabe erfolgt derzeit, wenn die Leitungspartner GmbH auch der Messstellenbetreiber ist, über die Fernauslesung der installierten Messeinrichtung mit registrierender Lastgangmessung (RLM).

    Die Kosten für die Umsetzung sind vom Anlagenbetreiber zu tragen.

    Der Zubau bzw. die Erweiterung einer Erzeugungsanlage kann unter Umständen zu einer Nachrüstpflicht eines Rundsteuerempfängers bzw. zur Anpassung der vorhandenen Leistungsklasse, wenn bereits ein Rundsteuerempfänger vorhanden ist, führen.

    Zur Ermittlung der richtigen Leistungsklasse sind die jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben - insbesondere die Definition des Anlagenbegriffes - zu beachten.

    Bei großen Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung > 475 kW erfolgt die Realisierung des Einspeisemanagements durch den Einsatz eines Kleinfernwirkgerätes.

     

    Fernwirkspezifikation

     

     

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